Folgendes muss noch verbessert werden: Eine Akademie der Wissenschaften ist eine Gelehrtengesellschaft und eine Einrichtung zur Förderung wissenschaftlicher Forschung. Daneben gibt es auch Akademien der Künste, die sich der Förderung künstlerischer Studien verschreiben.
Im Mittelpunkt der oft traditionsreichen Akademien steht die Vereinigung hochrangiger Gelehrter, die sich regelmäßig zu wissenschaftlichem Austausch zusammenfinden. Akademien sind benannt nach der Platonischen Akademie in Athen, eine vom Philosophen Platon ins Leben gerufene Akademie und eine der ersten Akademien überhaupt. Zu Ehren des griechischen Helden Akademos, der gemäß der Sage in dem von Platon erworbenen Olivenhain begraben war, nannte der Philosoph den Ort „Akademie“. Die Akademien der Wissenschaften sind entweder private (so genannte „Freie Akademien“) oder vom Staat unterhaltene Einrichtungen. Sie unterscheiden sich von Universitäten dadurch, dass sie keine wissenschaftliche Lehre betreiben. Die sieben größeren deutschen Wissenschaftsakademien in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Mainz, München und die jüngste Akademie in Hamburg sind in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossen.
In Deutschland soll eine Nationale Akademie der Wissenschaften nach einem Modell, das von der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle erarbeitet wurde, aufgebaut werden. Diese Akademie soll von einem Rat getragen werden, in den rund 30 Mitglieder aus allen Wissenschaftsorganisationen berufen werden sollen und der die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien vertreten soll. Nach über 15 Jahren kontrovers geführter Diskussion wurde am 22. Februar 2008 die Leopoldina als Sitz der Nationalen Wissenschaftsakademie Deutschlands bekanntgegeben[1].
1982 wurde in München die deutsche Sektion der Internationalen Akademie der Wissenschaften gegründet.
- ↑ Leopoldina wird Nationale Akademie
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